Virtual Reality (deutsch: virtuelle Realität) bezeichnet computergenerierte, dreidimensionale Umgebungen, die Nutzer mittels spezieller Headsets vollständig immersiv erleben können. VR ermöglicht es, reale landwirtschaftliche Prozesse, Felder oder Maschinen digital nachzubilden, zu simulieren und interaktiv zu erkunden [1] [2] [3]. Moderne VR‑Systeme nutzen Head‑Mounted Displays, Bewegungserfassung, haptisches Feedback und datenbasierte Modelle, um realitätsnahe digitale Zwillinge landwirtschaftlicher Betriebe zu erzeugen [4] [5] [6] [7]. VR wird zunehmend als Werkzeug eingesetzt, um komplexe agrarische Zusammenhänge anschaulich darzustellen und Entscheidungen datenbasiert zu unterstützen [6] [7].
VR‑Systeme stellen dreidimensionale Szenen dar, die auf Bewegungen der Nutzer reagieren. Je nach Ausstattung können visuelle, akustische und haptische Reize eingebunden werden. Dadurch entsteht das Gefühl, in die virtuelle Welt „eingetaucht“ zu sein (Immersion) [2]. In der Landwirtschaft werden VR‑Umgebungen häufig mit Geodaten, Maschinendaten, Sensorwerten oder Simulationsmodellen verknüpft, um realitätsnahe Arbeits‑ und Lernumgebungen zu schaffen [4] [8].
Viele der beschriebenen VR-Anwendungen befinden sich derzeit noch in Forschung, Entwicklung oder praktischer Erprobung. Ein breiter Einsatz im landwirtschaftlichen Betriebsalltag ist bislang nicht in allen genannten Anwendungsbereichen etabliert. Potenziale bestehen insbesondere in der Aus- und Weiterbildung, Simulation, Visualisierung und Entscheidungsunterstützung. Gleichzeitig erschweren unter anderem Kosten, technische Anforderungen und die Integration in bestehende Arbeitsabläufe eine breitere praktische Nutzung [11].
VR ist von Augmented Reality (AR) zu unterscheiden: Während VR eine komplett künstliche Umgebung erzeugt, blendet AR digitale Informationen in die reale Welt ein. [1] Beide Technolo hier fehlt der Satz